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INTERVIEW ELINE DALEMANS

Hier ein paar Fakten über Eline:

Name: Eline Dalemans

Alter: 29

Körpergröße: 1,67 m

Gewicht: 53 kg

Schuhgröße: 40

Lieblingslaufschuhe: Für die langen Läufe nehme ich den gerne den Fate 6. Der Gravity 9 ist perfekt für mein Fartlektraining (Fahrtspiel-Einheiten) und für das Bahntraining wähle ich meist den Distance 9. Im Wettkampf ist der Distance Elite mein bevorzugter Schuh.

Persönliche Bestzeiten/Rekorde:

3000 m Hindernislauf: 10:05 min (2020)

Belgische Meisterin: 1500 m: 4:26 min; 5 km: 16:45 min; 10 km: 34:19 min

Lieblingsort: Salzburg

Lieblings-Superfood: Blaubeeren

Lieblings-Powerdrink: Der isotonische Engerydrink „Fruit“ von innerme

Dieses Training/Workout liebe ich: Verschiedene Bahntrainingsformen, wie beispielsweise 500 Meter-Wiederholungen.

Dieses Training/Workout hasse ich: Es gibt keine Workouts, die ich wirklich hasse.

Das macht mich glücklich: Musik hören, am Meer sein, andere Länder bereisen

Das mag ich gar nicht: Lügen

Das ist meine Stärke: Ausdauer

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Hallo Eline, danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Eline, du bist eine erfolgreicher Hindernis-, Cross- und Straßenläuferin. Erzähle uns doch mal ein bisschen über deine Karriere. Wie bist du zum Laufen gekommen?

Ich war ein ziemlich aktives Kind und mochte alle Sportarten. Aber als ich die Cross-Rennen in der Schule immer und immer wieder ohne spezielles Training gewann, hat mir ein Trainer geraten, dem lokalen Leichtathletikverein beizutreten. Von dem Tag an haben sich meine Leistungen stetig verbessert und Laufen ist bis heute meine Leidenschaft.

Was bedeutet Laufen für dich? Für viele Freizeitläufer ist das Laufen eine gute Methode, um mit Stress umzugehen, sich zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen. Teilst du als Profiläuferin diese positiven Effekte des Laufens?

Ja, ich brauche das Laufen in meinem Leben, um mich gut zu fühlen und einen klaren Kopf zu haben. Laufen ist eben nicht nur ein Sport, sondern auch ein Lebensstil. Als Spitzensportler schläfst du mit Laufen im Kopf ein und wachst damit auf. Für mich ist es fast wie eine gesunde Droge. Es gibt kaum ein wunderbareres Gefühl als den Boden unter meinen Füßen und den Wind in meinem Gesicht zu spüren. Ich genieße es auch, beim Training zu leiden.

Was war bisher dein größter sportlicher Erfolg?

Ganz klar: Mit dem belgischen Team an der Europameisterschaft teilzunehmen und 2008 den belgischen Rekord im 2000-Meter-Hindernisrennen aufzustellen.

Die Corona-Pandemie hat vieles verändert.Was war in diesem Zusammenhang bisher die größte Herausforderung für dich? Wie konntest du dein Trainingslevel aufrechterhalten?

Es ist einfach wichtig, dass ich mich auf mein tägliches Training konzentriere, denn der Zeitpunkt wird kommen, an dem ich meine Leistung abrufen muss, um meine Ziele zu erreichen. Glücklicherweise brauche ich als Läuferin nicht viele Trainingstools, denn ich kann ja fast überall laufen. Kraft- und Beweglichkeitstraining mache ich momentan meist zuhause.

Was sind deine Ziele für 2021?

Mein Ziel ist es, meine persönliche Bestzeit im 3000 m-Hindernisrennen noch einmal zu knacken. Ich will auch versuchen, meinen Titel als amtierender belgischer Meister in dieser Disziplin zu verteidigen. Außerdem würde ich im Juni gerne zur Mannschafts-Europameisterschaft in Polen. Mein größter Traum ist es, an den Olympischen Spielen in Tokio teilzunehmen, aber dazu brauche ich ein sehr gutes Rennen, sprich, eine richtig gute Zeit.

Du hast dich auf Hindernisrennen spezialisiert. Aber du startest auch bei Cross- und Straßenrennen.Wie beeinflusst das dein Training?

Um bei den Crossläufen gute Leistungen zu bringen, ist viel Kraft und Kondition erforderlich. Diese Rennen gehen normalerweise auf schlammigen und hügeligen Strecken über Distanzen zwischen fünf und sieben Kilometern. Während meiner Vorbereitung auf die Crosslaufsaison mache ich längere Intervalle. Das gleiche ist der Fall, wenn ich mich auf 10 km Straßenläufe vorbereite. Von diesem Training profitiere ich auch beim Hindernisrennen, denn die zusätzliche Kraft und aerobe Power, die ich durch das Training für die Cross- und Straßenrennen bekomme, hilft mir, im Sommer schnell auf der Bahn zu laufen.

Wie oft machst Techniktraining? Also beispielsweise Drills, Stabilitäts- und Krafttraining?

Ein paar Mal in der Woche mache ich nach dem Aufwärmen einige Technikübungen. Natürlich mache ich auch einige Hürden-Drills und Übungen für die Hüftbeweglichkeit. Dehn- und Beweglichkeitsübungen stehen bei mir täglich auf dem Trainingsplan. Nicht täglich aber mehrmals in der Woche mache ich Athletik- und Stabilitätstraining, aber ich trainiere nie mit Gewichten. Die einzigen Trainingstools, die ich regelmäßig für mein Krafttraining benutze, sind Thera- und Loopbänder. Ich glaube, es gibt keine spezielle Übung, die besonders wichtig für mich ist.

Hast du einen Tipp, wie man schneller wird ?

Um schneller zu werden, muss man mehrere Dinge beachten. Das Wichtigste ist, geduldig zu sein und auf den Körper hören. Sich an das Training, insbesondere an die härteren Workouts zu gewöhnen, braucht Zeit. Umfang und Intensität des Trainings sollten Schritt für Schritt vorsichtig erhöht werden. Variation im Training ist auch ein Schlüssel zum Erfolg. Das Einbauen verschiedener Lauftempi und das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen trägt dazu bei, kraftvoller laufen zu können – und es macht auch mehr Spaß. Cross-Training ist eine gute Trainingsmethode, um Verletzungen vorzubeugen. Der ein oder andere Lauf kann auch durch eine Fahrradeinheit ersetzt werden. Und ich finde auch Drills oder Studiotraining effektiv, um die Leistung zu verbessern. Aber was auch immer man tut, jedes Training braucht auch ausreichend Regeneration. Man sollte also in sich hineinhören und keine Skrupel haben, auch mal ein oder zwei Tage trainingsfrei zu nehmen, wenn man sich schlapp fühlt oder Schmerzen hat. Und ja, letztendlich ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig.

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben und ihr Lauftraining wiederaufzunehmen. Was empfiehlst du Wiedereinsteigern?

In erster Linie ist es wichtig, das richtige Equipment zu haben. Vor allem die richtigen Schuhe! Umfang und Intensität der Laufeinheiten sollten langsam erhöht werden – nicht direkt voll durchstarten. Sinnvoll ist auch, nach einem Trainingsplan zu trainieren, der auf das eigene Fitnesslevel zugeschnitten ist. Viele Läufer tendieren dazu, am Anfang zu schnell zu laufen, was oft zu Frustration und manchmal sogar zu Verletzungen führt. Und auch für den Wiedereinsteiger ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Wer übergewichtig ist, sollte während des Trainings immer wieder Gehpausen einlegen. Ein Laufpartner kann die Motivation zum Laufen und den Spaß daran deutlich erhöhen. Und noch ein Tipp: Häufiger mal die Laufstrecke wechseln!

Für alle, die noch nicht laufen: Warum sollten sie mit dem Laufen anfangen?

Laufen ist aus vielen Gründen ein großartiger Sport. Man kann überall und ohne viel Equipment laufen – lediglich ein gutes Paar Laufschuhe sind nötig. Die gesundheitlichen Vorteile sind enorm, denn Laufen kann bei vielen Zivilisationskrankheiten helfen, das Immunsystem stärken und ist gut für die Seele. Ein Lauf kann den Tag nur besser machen, denn Stress und Ärger fallen beim Laufen von einem ab. Ich würde sogar sagen, dass Laufen eine Form von Therapie sein kann. Gerade jetzt in der Pandemie ist Laufen ein idealer Ort für fast alle.

Seit diesem Jahr ist Newton Running dein Schuhpartner. Warum hast du Newton Running als Partner für 2021 gewählt?

Eine Marke wie Newton Running als Schuhpartner zu haben, motiviert mich sehr. Ich mag die Newton-Schuhe, weil sie leicht und reaktionsfreudig sind und mir trotzdem das richtige Maß an Dämpfung bieten. Der Lauf in den Newtons ist wirklich einzigartig, denn sie ermöglichen mir eine natürliche Laufbewegung, von der ich glaube, dass sie mich effizienter und auch verletzungsfrei laufen lässt. Letztendlich bedeutet das für mich, dass ich besser trainieren und schneller laufen kann - genau das möchte ich als Profiläuferin ja. Und da ich mit Newton sehr zufrieden bin, empfehle ich die Schuhe auch gerne anderen Athleten.

Nun ein bisschen über die private Eline. Du bist nicht nur Sportler, nimmst an internationalen Wettkämpfen teil und arbeitest in Vollzeit, sondern du bist auch Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Wie bringst du das alles unter einen Hut?

Das ist natürlich nicht ganz einfach, aber zum Glück habe ich nette Leute um mich, die mir helfen und bei meinem Sohn bleiben, wenn ich zum Training gehe. Dafür bin ich dankbar.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest oder trainierst? Hast du überhaupt noch Zeit für Hobbys?

Ich arbeite 30 Stunden pro Woche in der ambulanten Pflege, da bleibt eigentlich keine Zeit für bestimmte Hobbys. Aber natürlich mache ich gerne Dinge mit Freunden oder mit meinem Sohn. Außerdem versuche ich auch, Aktivitäten zu kombinieren, beispielsweise zusammen mit Freunden zu trainieren oder mit meinem Sohn ins Schwimmbad zu gehen.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?

Dass ich an den Olympischen Spielen teilnehmen kann.

Eline, vielen Dank für dieses Interview! Wir freuen uns sehr, mit dir in ein sportliches 2021 zu starten!

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